Salbei in der Küche

Frischer Salbei in Butter angebraten. Dieser Duft weckt die Sinne und erinnert an einen Urlaub in Italien. Das aromatische Kraut mit leichter Kampfernote ist in der italienischen Küche unverzichtbar. Ein Klassiker ist Saltimbocca: Feine Kalbsschnitzel werden mit luftgetrocknetem Schinken und frischem Salbei belegt, angebraten und mit Wein abgelöscht. Auch Pasta und Risotto, Gemüsegerichte und Soßen auf Tomatenbasis lassen sich mit dem Küchenkraut verfeinern. In Deutschland wird gerne Aal mit Salbeiblättern abgeschmeckt, um ihn bekömmlicher zu machen.
Salbei gehört zur botanischen Familie der Lippenblütler und hat seine Heimat im Mittelmeerraum. Der immergrüne Halbstrauch wird bis zu 80 cm hoch und trägt längliche, gestielte Blätter mit einer silbrig-filzigen Oberfläche. Neben dem Echten Salbei (Salvia officinalis) werden noch einige andere Salbeiarten in der Küche verwendet. Der Dalmatinische Salbei hat zum Beispiel eine angenehm frische Note, während der Griechische Salbei etwas bitterer schmeckt. Da das Gewürz ein starkes Eigenaroma hat, sollte es vorsichtig dosiert werden. Die kleinen blauen Blüten eignen sich auch als essbare Garnitur.
Salbei hat auch als Arzneipflanze eine große Bedeutung. Da wundert es nicht, dass sich sein Name von dem lateinischen Wort „salvare“ für „heilen“ ableitet. Salbei lindert Erkältungsbeschwerden und Zahnschmerzen, unterstützt die Verdauung und soll übermäßiges Schwitzen eindämmen. Die Blätter enthalten ätherische Öle wie Thujon und Kampfer, aber auch Gerbstoffe, Bitterstoffe und Flavonoide.
Im Garten bevorzugt der Salbei einen sonnigen Platz, am besten vor einer Hauswand oder zwischen Steinen. Er braucht einen durchlässigen, kalkhaltigen Boden. Die Pflanze vertreibt Läuse, Raupen und Schnecken, sodass sie gerne um Gemüsebeete platziert wird. Der ideale Erntezeitpunkt ist kurz vor der Blüte. Es empfiehlt sich, dass Kraut handhoch über dem Boden abzuschneiden. Wenn nur einzelne Blätter gezupft werden, sehen die Kräuter schnell „zerrupft“ aus. Frisch schmeckt Salbei am besten, denn beim Trocknen geht viel Aroma verloren. Wer die Blätter konservieren möchte, kann sie zwischen dick mit Olivenöl bestrichene Alufolie legen und einfrieren.
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Quinoa Die Körnerfrucht aus den Anden

Quinoa entwickelt sich zur Trendbeilage in deutschen Küchen. Dabei sind die rotbraunen, gelben oder weißen Samen in Südamerika bereits seit 6.000 Jahren ein Grundnahrungsmittel der Andenvölker. Das Fuchsschwanzgewächs ist ideal für den Anbau in dieser Gegend, da es auch in Höhenlagen, auf wenig fruchtbarem Boden sowie bei Hitze und Trockenheit gedeiht.
Botanisch gesehen gehört Quinoa nicht zu den Gräsern wie Weizen und Hafer, wird aber ähnlich wie Getreide verwendet. Daher bezeichnet man es auch als Pseudogetreide. Das Klebereiweiß (Gluten) kommt nicht vor, sodass Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) Quinoa bedenkenlos genießen können.
Quinoa hat viele wertvolle Inhaltsstoffe. Pro 100 g sind 14 g Eiweiß, 6 g Fett und 57g Kohlenhydrate enthalten. Das Fett besteht zu über der Hälfte aus wertvollen ungesättigten Fettsäuren. Auch der Gehalt an Mineralstoffe wie Magnesium (300 mg pro 100 g), Eisen (8 mg), Kalium (804 mg) und Kalzium (124 mg) ist relativ hoch. Hinzu kommen sämtliche essenzielle Aminosäuren wie zum Beispiel Lysin – ein wichtiger Baustein des Kollagens im Bindegewebe.
Besonders für Veganer sind eiweißreiche Pseudogetreide wie Quinoa oder Amaranth eine interessante Ergänzung im Essalltag. In Deutschland erhältlicher Quinoa ist in der Regel entbittert (Saponine). Dennoch sollten vor der Verwendung die Samen des gründlich mit Wasser abgespült werden, um die restlichen Bitterstoffe zu entfernen.
Die Zubereitung ist einfach: Durch ein kurzes Anrösten in Olivenöl kann sich das nussige Aroma optimal entfalten. Anschließend in der doppelten Menge Wasser oder Brühe in einem abgedeckten Topf 12 bis 15 Minuten köcheln lassen. Einige Minuten nachquellen und fertig ist eine leckere Beilage zu Hauptgerichten. Gewürzt wird mit etwas Butter oder Öl und einer Prise Salz. Zu lange sollte das „Inkakorn“ nicht kochen, da es zu weich wird und an Biss verliert.
Quinoa gibt es auch als Mehl oder gepufft. Es ist in Biomärkten, Naturkostläden und gut sortierten Supermärkten erhältlich. Bevorzugen Sie das Pseudogetreide aus biologischem Anbau, um Schadstoffbelastungen zu vermeiden.
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Amaranth Der Weizen der Inkas

Auf den ersten Blick sehen die kleinen Körner aus wie Getreide und werden in der Küche auch ähnlich zubereitet. Amaranth gehört allerdings nicht zu den Süßgräsern wie Weizen, Roggen & Co., sondern zu den Fuchsschwanzgewächsen. Daher wird er auch als Pseudogetreide bezeichnet. Bereits vor 3.000 Jahren wurde die Pflanze in Mittel- und Südamerika angebaut. Bei den Inkas galt sie als heiliges Korn und war eines der Hauptnahrungsmittel.
Der „Inkaweizen“ verfügt über einen feinen nussigen Geschmack und lässt sich sowohl pikant als auch süß zubereiten. Die Samen werden in der doppelten Menge Wasser kurz aufgekocht. Anschließend bei kleiner Hitze 25 bis 30 Minuten köcheln und etwas nachquellen lassen. Ganz einfach lässt sich aus Amaranth auch Popcorn zubereiten, um Müsli und Joghurt zu verfeinern. Dazu eine Pfanne mit geschlossenem Deckel ohne Fett stark erhitzen. Die Körner auf den heißen Boden geben und die Pfanne vom Herd nehmen. Ein wenig umrühren und die Samen beginnen zu „poppen“.
Wer Brot, Brötchen und Kekse backen möchte, sollte das Amaranthmehl im Verhältnis 1:2 mit Mehl aus Weizen, Dinkel oder Roggen mischen. Denn das Pseudogetreide enthält kein Klebereiweiß (Gluten), das dem Teig Halt und Flexibilität verleiht. Diese Eigenschaft macht Amaranth allerdings auch zur idealen Alternative für Menschen mit Glutenunverträglichkeit (Zöliakie).
Auch was die Inhaltsstoffe angeht, ist Amaranth interessant. Es enthält unter anderem Eisen (8 mg), Magnesium (300 mg), Kalium (484 mg pro 100g) und die essenzielle Aminosäure Lysin – ein wichtiger Baustein des Kollagens im Bindegewebe. Besonders wertvoll ist das hochwertige Eiweiß (14 g pro 100 g). Das macht den „Inkaweizen“ für Veganer interessant, die verstärkt auf die Eiweißzufuhr achten müssen.
Häufig wird Amaranth auch als „Superfood“ bezeichnet. „Doch einzelne Lebensmittel können keine Wunder vollbringen, wenn ihre Inhaltsstoffe auch noch so wertvoll sind“, erklärt Ernährungswissenschaftler Harald Seitz vom aid infodienst. „Allerdings bringen die nahrhaften Körner auch Abwechslung auf den Speiseplan. Auch wenn heimische Getreideerzeugnisse wegen kürzerer Transportwege entsprechend weniger belastend für die Umwelt sind“, so Seitz.
Amaranth findet man im Bioladen, in Drogerien und in gut sortierten Supermärkten. Trocken und lichtgeschützt sind die Samen mehrere Monate haltbar.
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Novum der deutschen Sterneküche – „Kochen mit Freunden für Freunde“

Sternekoch Christian Bau lädt zum „Four Hands Dinner“

Küchenduell mal anders: Statt Rivalität vorm Herd heißt es im Victor’s FINE DINING by Christian Bau gemeinsam anpacken. Denn beim „Four Hands Dinner“ geht es nicht um die Konkurrenz zwischen Spitzenköchen sondern darum, gemeinsam Gäste zu bekochen. Der erste Termin am 21. Februar 2016 war ein voller Erfolg. Weitere Termine im April und Juni sowie in der zweiten Jahreshälfte folgen.
Das Konzept, das Drei-Sterne-Koch Christian Bau in seinem Restaurant im Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg eingeführt hat, ist ein Novum hierzulande. Die Menüs werden im Team kreiert, wobei jeweils einer der Spitzenköche für vier Gänge zuständig ist.

Die Premiere am 21. Februar 2016 war bereits ein voller Erfolg. Gemeinsam mit Jan Hartwig vom „Restaurant Atelier“ im Hotel Bayerischer Hof wurde unter dem Motto „Kochen mit Freunden für Freunde“ ein kulinarisches Highlight aufgetischt. Innerhalb von vier Stunden waren die Karten ausverkauft.

Für das nächste gemeinsame Kochen am 24. April 2016 hat Christian Bau Nenad Mlinarevic zu sich ins Saarland eingeladen. Der aktuelle Schweizer „Koch des Jahres“ gilt als Rockstar der Szene und wurde in kürzester Zeit mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Seine „Neue Schweizer Küche“ präsentiert Nenad Mlinarevic im Restaurant Focus im Parkhotel Vitznau.

Am 12. Juni 2016 folgt ein Abend mit Vier-Hauben-Koch Simon Taxacher. Das „Restaurant Simon Taxacher“ im Tiroler Hotel Rosengarten wurde von Gault Millau mit 19 Punkten bewertet. Gäste dürfen sich somit auf ein Gourmet-Erlebnis der Spitzenklasse freuen.

Jedes „Four Hands Dinner“ ist inklusive Aperitif und wird mit passenden Weinen angeboten. Die Preise für das jeweilige Menü beginnen ab 265 Euro. Gäste des Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg, die ein „Four Hands Dinner“ buchen erhalten ein kostenloses Zimmer-Upgrade.

Abseits der „Four Hands Dinners“ kreiert Christian Bau europäische Sterneküche mit asiatischen Einflüssen. Besonders Japans Küche, aber auch Fisch und Meeresfrüchte spielen eine große Rolle in seinen Kompositionen. Bei der sogenannten „Voyage Culinaire“ wählen Gäste aus der aktuellen, saisonal geprägten Speisekarte aus verschiedenen Gängen, die beliebig erweiterbar oder auf mindestens sechs Gänge reduzierbar sind.

„Four Hands Dinner“-Reservierungen sind über info@victors-fine-dining.de möglich.

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Fischwirtschaft auf der Erfolgswelle

Neue Produkte regen Verbraucher-Appetit auf zwei Messen weiter an

Die deutschen Verbraucher entwickeln zunehmend Appetit auf Fisch und Meeresdelikatessen. Nachdem der Umsatz mit Fischprodukten im Lebensmittelhandel in 2015 auf ein Rekordniveau gestiegen ist, will die Fischwirtschaft diesen Trend mit neuen Produkten unter anderem im Convenience-Bereich vorantreiben. Die jüngsten Entwicklungen stehen im Mittelpunkt der „fish international“, die am Sonntag in der Messe Bremen eröffnet wurde. Bis Dienstag zeigen dort 273 Aussteller aus 22 Nationen die gesamte Palette der Branche von der Aquakultur über die Produktion und Verpackung bis hin zu neuen Zubereitungen.
Zu Beginn der einzigen deutschen Fachmesse für Fisch und Seafood zeigte sich die Branche so zufrieden und optimistisch wie schon seit langem nicht mehr. Mit gutem Grund: „Das Einkaufsvolumen privater Haushalte hat im vergangenen Jahr ein absolutes Rekordniveau erreicht“, sagt der Geschäftsführer des Fisch-Informationszentrums in Hamburg, Dr. Matthias Keller auf der fish international. Insgesamt wurden über den deutschen Einzelhandel Fisch und Meeresdelikatessen im Wert von 3,66 Milliarden Euro verkauft. Keller freut sich aber nicht nur über das Plus von 115 Millionen Euro im Vergleich zu 2014: „Der Umsatz ist zum zweiten Mal in Folge so kräftig gestiegen. Das zeigt, dass wir es bei dem wachsenden Verbraucherinteresse mit einem stabilen Trend zu tun haben.“
Ganz hoch in der Verbrauchergunst stehen gekühlte Convenience-Produkte, die von den Herstellern auf der fish international in zahlreichen neuen Geschmacksrichtungen präsentiert werden. Zu den Neuerungen für das Geschäft mit dem Endverbraucher zählen unter anderem gekühlte Gerichte in Portionsgröße für die schnelle Zubereitung im Büro. „Die küchenfertigen Produkte verbinden für den Verbraucher eine einfache Zubereitung mit dem Bewusstsein, etwas Frisches, Leichtes und Gesundes zu essen“, sagt Sabine Wedell, Projektleiterin für die fish international bei der Messe Bremen.
Allein im vergangenen Jahr verarbeitete die deutsche Fischwirtschaft rund 415.000 Tonnen Frischfisch. Auch damit erreichte die Branche zum zweiten Mal in Folge einen Rekord. Rund die Hälfte der Produktion erfolgte in Bremerhaven in rund 80 Betrieben mit mehr als 4.000 Beschäftigten. „Die Fischwirtschaft ist eine der wichtigen ökonomischen Standbeine des Landes Bremen“, betonte Bremens Bürgermeisterin Karoline Linnert bei der Eröffnung der fish international. Die Fachmesse zeigt mit zahlreichen innovativen Produkten und Technologien, dass die Branche trotz ihrer langen Tradition jung und modern ist.
Die fish international ist seit 1988 alle zwei Jahre das Schaufenster und Treffpunkt der deutschen und europäischen Fischwirtschaft. Zu der diesjährigen Messe haben sich über 40 Aussteller mehr als zu der Veranstaltung 2014 angemeldet. Zum zweiten Mal veranstaltet die Messe Bremen die GASTRO IVENT parallel zur fish international und bringt ihre Besucher auf den Geschmack. Mehr als 100 Aussteller präsentieren dort Ihre Produkte. Es geht um frische Ideen, geschmackvolle Rezepte und aktuelle Ausstattung. Genau die richtige Mischung, die mit der GASTRO IVENT in Bremen in der Halle 6 veranstaltet wird. Der Treffpunkt für Gastronomen, Gemeinschaftsverpfleger und Caterer ist auch eine Ideenfundgrube, die sich mit jüngsten Entwicklungen und innovativen Ideen beschäftigt. Das reicht von mit Edelholz-Rauch verfeinertem Wood’n’Wodka in der Crafted Area, über den neuen Trend Coffee-Style als Überblick für Sorten, Röstungen, Zubereitungen und Geräten, bis hin zur appetitlich phantasievollen Küche.
Weitere Informationen unter :www.fishinternational.com und www.gastro-ivent.de.

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Ein frischer Wind für die alpine Küche

Armin Leitgeb ist der Chefkoch der SIR HENRYs Brasserie des Suitenhotels SIR HENRY. Zusammen mit seinem Küchenteam interpretiert er traditionelle Gerichte der Alpenländer neu und kreiert Der gebürtige Österreicher hat u.a. bereits im Tantris in München als Sous Chef oder dem Auberge de Líll in Illhäusern (F) gearbeitet, bevor er seit Dezember 2015 die Haus- und Tagesgäste der SIR HENRYs Brasserie mit kulinarischen Spezialitäten verwöhnt. Die Inneneinrichtung der SIR HENRYs Brasserie mit rotem Samt und stilvollem Kachelboden erinnert an eine Pariser Brasserie, doch die Menüs von Armin Leitgeb holen die Gäste zurück in die Alpenlandschaft. Wanderer oder Skifahrer können im SIR HENRY einkehren und mittags Casual im zwanglosen Ambiente die Kreationen inklusive Panoramaausblick in die Tiroler Berge genießen. Am Abend steht die Brasserie ganz im Zeichen von Fine Dining und ist ein geeigneter Treffpunkt für einen gemütlichen Abend unter Freunden oder für ein romantisches Abendessen mit dem Liebsten. Exklusive Weine verfeinern die Menüs. Neben der SIR HENRYs Brasserie mit Bar verfügt das Hotel über eine großzügige Terrasse und Panorama Bar, die allen Sonnenhungrigen einen Platz an der Sonne verspricht und eine große Auswahl an klassischen Spirituosen und Eigenkreationen bietet. Im Winter halten kuschelige Lammfelle die Gäste warm, damit dem 360-Grad Ausblick in die umliegenden Berglandschaft auch zur kalten Jahreszeit nichts im Wege steht.

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Exotik im Obstkorb

Exotik im Obstkorb
Wie isst man einen Granatapfel fleckenfrei?

Das Öffnen eines Granatapfels kann in der Küche leicht ein Chaos verursachen. Denn die orientalische Frucht hinterlässt hartnäckige Spuren auf Haut, Kleidung und Inventar. Kein Wunder, dass der Saft in früheren Zeiten zum Färben von Wolle für Orientteppiche eingesetzt wurde.

Mit einer einfachen Methode kommt man aber nahezu fleckenfrei an die kleinen Saftpakete: Zuerst schneidet man am Kelch eine dünne Scheibe ab. Dann wird die Schale mehrfach zum Stiel hin vorsichtig eingeschnitten, möglichst ohne die Samenhüllen zu verletzen. Nun gibt man die Frucht in eine Schale mit kaltem Wasser und bricht sie unter Wasser in mehrere Teilstücke. Die Samenkerne können ohne Spritzen herausgelöst werden, während Schalenteile und die weißen Membranen oben schwimmen. Nun das Wasser abgießen, die Kerne über einem Sieb abtropfen lassen und nach Wunsch zubereiten.

Die herbe Note der „Frucht der Götter“ passt zu süßen Desserts und Obstsalat, aber auch zu pikanten Speisen mit Lamm, Wild und Geflügel. Der eingekochte Saft wird in der orientalischen Küche für Salatdressings und Eintöpfe verwendet. Dazu einfach die Kerne in einen verschließbaren Gefrierbeutel füllen und mit einem Nudelholz vorsichtig die Samenhüllen ausquetschen. Eine Frucht liefert etwa ein halbes Glas Saft, der angenehm süß bis feinsäuerlich schmeckt.

Die Heimat des Granatapfelbaums (Punica granatum) erstreckt sich von Iran über Turkmenistan bis zum Himalaja in Nordindien. Heutzutage wird er auch im Mittelmeerraum angebaut. Die roten und gelblich-braunen Früchte sind leicht kantig und haben eine ledrige Haut, die nicht essbar ist. Das saftige Fruchtfleisch ist durch weißliche Trennhäute in Kammern unterteilt, in denen sich bis zu 400 Kerne befinden. Jeder Einzelne ist von einer glasigen Fruchtfleischhülle umgeben.

Der Granatapfel ist reich an Kalium, Eisen und Polyphenolen. Diese sekundären Pflanzenstoffe wirken als sogenannte Antioxidantien gegen freie Sauerstoffradikale, die die Zellen schädigen können.

Granatäpfel reifen nicht nach. Sie sind gut lagerfähig und bei Zimmertemperatur ein bis zwei Wochen, im Kühlschrank sogar mehrere Wochen haltbar. Zwar schrumpft die Schale, doch das Fruchtinnere bleibt frisch.
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Dritter Michelin-Stern für Christian Le Squer im Restaurant „Le Cinq“ des Four Seasons Hotel George V

Christian Le Squer wurde nach nur einem Jahr als Executive Chef im Restaurant „Le Cinq“ des Four Seasons Hotel George V in Paris mit dem dritten Stern des 2016 Michelin Guides ausgezeichnet.

Die Auszeichnung unterstreicht das Ziel von Le Squer einen einzigartigen, kulinarischen Ansatz zu verfolgen, der die traditionelle französische Küche mit modernen Elementen anreichert. Kurz zuvor wurde Christian Le Squer bereits mit einem herausragenden Punktestand von 19/20 und einer fünften Haube im 2016 Gault et Millau für das „Le Cinq“ geehrt. Damit ist das Four Seasons Hotel George V das einzige Luxushotel in Paris, das dieses zweifache Ansehen genießt.

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Exotik im Obstkorb die Kiwano Frucht

Kiwano – die Gurke mit Hörnern

Sie ist gelb-orange, stachelig und hat ein leuchtend grünes Fruchtfleisch, das an Götterspeise erinnert. Die bizarre Kiwano hat ihre Heimat in Afrika südlich der Sahara. Inzwischen wird die Kletterpflanze auch in Portugal, Kenia, Neuseeland, Italien und Israel angebaut.

Die Kiwano hat einen Wasseranteil von 90 Prozent, ist kalorienarm und ballaststoffreich. Zudem enthält sie wichtige Mineralien wie Kalium und Magnesium sowie die Vitamine B und C. Ihr Geschmack ist erfrischend säuerlich mit einer leichten Gurkennote. Die Italiener bezeichnen die Exotin als „Lemonbana“, ein Fantasiewort aus Zitrone und Banane. Dabei gehört die Kiwano (Cucumis metuliferus) zu den Kürbisgewächsen und ist mit Melone und Gurke näher verwandt. Die länglich-runde Frucht ist etwa 10 cm lang, 5 cm dick und mit Stacheln bedeckt, die an kleine Hörner erinnern. Daher wird sie auch Hornmelone oder Horngurke genannt.

Vor dem Verzehr wird die Kiwano zunächst gründlich gewaschen. Man isst die Frucht wie eine Kiwi: einfach längs durchschneiden und das geleeartige Fruchtfleisch mit Kernen herauslöffeln. Wer die Kerne nicht mag, passiert das Fruchtfleisch durch ein Sieb. Das ist allerdings mit etwas Aufwand verbunden. Die Schale der Kiwano ist nicht essbar, lässt sich aber gut als dekoratives Gefäß für Salate und Drinks verwenden.

In Obstsalaten wird die Frucht gerne mit Äpfeln, Bananen, Ananas und Nüssen kombiniert. Sie ist ein Hingucker im Eisbecher, Cocktail und auf dem Buffet. Aber auch Desserts, Smoothies und pikante Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten profitieren von dem außergewöhnlichen Aroma. Die Kiwano ist ganzjährig im Handel erhältlich. Beim Einkauf sind reife unbeschädigte Früchte die beste Wahl, die orange-gelb gefärbt sind und feste Stacheln haben. Bei Zimmertemperatur sind sie wenige Tage haltbar.
Heike Kreutz

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eat Berlin 2016

Sterneköche, Foodpioniere und Kultwinzer mischen die Hauptstadt auf“, so schreibt das internationale Luxusreise- und Peoplemagazin Traveller´s World in seiner neuesten Ausgabe über eat! berlin. Und kürt das Berliner Feinschmeckerfestivals zu einem der den zehn besten Food-Festivals der Welt.

„Der was? Der Welt?“ Das war die überraschte – und hocherfreute – Reaktion des Festivalleiters Bernhard Moser, als er von dieser Auszeichnung hörte. Oder besser gesagt, davon las: Patricia Bröhm, Chefredakteurin des Gault&Millau, schickte eine E-Mail mit der entsprechenden Nachricht. Der Guide für Gourmets ist Festivalpartner der ersten Stunde und Patricia Bröhm ein gerngesehener Gast des Feinschmeckerfestivals.

„In Berlin und auch deutschlandweit sind wir jetzt, im fünften Jahr, sowohl bei Gästen als auch Gastronomen angekommen“, meint Bernhard Moser. Ein Blick in die Teilnehmerliste zum Ball der Gastronomie bestätigt das. Neben Gourmetköchen, die 2016 und in den Jahren davor Teil der eat! berlin waren, empfängt der Festivalleiter am Sonntag, den 6. März 2016, zum Abschluß des Festivals auch die drei wohl besten deutschen Köche: Eckart Witzigmann, Harald Wohlfahrt und Heinz Winkler.

„Wir fühlen uns sehr geehrt, neben so herausragenden Events wie dem St. Moritz Gourmet Festival, der Madrid Fusión und dem White Truffle Festival in Alba genannt zu werden“, so Bernhard Moser, und weiter: „Wir sind in sehr guter Gesellschaft.“ Das internationale Reisemagazin Traveller´s World empfiehlt außerdem noch Identotà Golose Mailand und den Salon de Gusto Turin in Europa. Dazu kommen das Melbourne Food&Wine Festival, Bernard Loiseau Culinary Festival Mauritius, der World Gourmet Summit Singapur und das NYC Wine&Food Festival.

Auch die Sponsoren und Partner des Festivals sind sehr stolz über die Auszeichnung. Glückwünsche senden BSR, Zwiesel Kristallglas, Partyrent und Selgros, die neben den Medienpartnern Tagesspiegel und Radio eins seit Jahren unterstützend dabei sind. Besonders freut es Bernhard Moser, dass die zwei „jüngsten“ Sponsoren, Gasag und die Berliner Wasserbetriebe, in diesem Jahr dazu beitragen, das Thema Feinschmecker, Nachhaltigkeit und Verantwortung für Konsum weiter zu unterstützen.

Informationen zu Veranstaltungen und verfügbaren Karten unter www.eat-berlin-festival.de.

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