Pflanzliche Oele und Fette – die feinen Unterschiede

Hochwertige Öle und Fette aus pflanzlicher Herkunft sind wichtige Bestandteile unserer Nahrung. Und Fett ist nicht gleich Fett, denn nicht nur Profis wissen, dass es hierbei feine Unterschiede gibt, die berücksichtigt werden wollen.
Damit die jeweiligen Eigenschaften verschiedenster Speisearten und mit ihnen deren Qualität stimmen, ist die richtige Auswahl in Sachen Pflanzliche Öle und Fette erforderlich. Pflanzliche Öle und Fette bieten gegenüber der tierischen Variante oftmals den Vorteil, dass sie aufgrund des vermehrten Anteils an ungesättigten Fettsäuren gesünder sind. Hersteller von Fettprodukten sind demnach darauf bedacht, ein möglichst großes Einsatzspektrum für ihre Produkte zu erschließen. Gewonnen werden pflanzliche Öle und Fette aus verschiedensten nachwachsenden Rohstoffquellen, wie zum Beispiel Kokosöl, Palmöl, Sonnenblumen- und Rapsöl, die alle bereits von Natur aus verschiedene Eigenschaften vorweisen.Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten für pflanzliche Öle und Fette. Auch wenn pflanzliche Öle und Fette in den meisten Fällen standardisiert sind, gibt es für eine Vielzahl an Produkten keine Universallösung, um den gewünschten Eigenschaften gerecht zu werden. So benötigt beispielsweise Speiseeis eine ganz andere Fettsorte als Backwaren, um eine cremige Konsistenz sicher zu stellen. Auch bei Fleisch- und Wurstwaren sind pflanzliche Öle und Fette nützliche Helfer, denn sie dienen sowohl zum Marinieren als auch zum Braten. Und auch der gesundheitliche Aspekt kommt dabei nicht zu kurz, denn wenn pflanzliche Öle und Fette verwendet werden, kann der Anteil an gesättigten und Transfettsäuren sowie der Cholesteringehalt deutlich reduziert werden.

Vor allem in Margarine finden pflanzliche Öle und Fette verstärkt Anwendung. Struktur, Festigkeit und Streichfähigkeit sind die wichtigsten Aufgaben, die sie zu erfüllen haben, um ein qualitativ hochwertiges Produkt zu erhalten. Und auch hier kann wieder ein hoher Anteil an ungesättigten Fettsäuren erzielt werden, je größer der Ölgehalt im Produkt ist. Das traditionelle Backhandwerk kommt ebenfalls ohne pflanzliche Öle und Fette kaum mehr aus. Backfette erfordern eine möglichst genaue Anpassung ihrer Eigenschaften, um den unzähligen Produkten und Produktvarianten gerecht werden zu können. Im Teig dienen pflanzliche Öle und Fette bereits der besseren Verteilung einzelner Rezepturbestandteile und tragen zur Volumenentwicklung bei. Aber natürlich auch auf Geschmack und Frischhaltung einzelner Produkte nehmen die richtigen Fettsorten einen wesentlichen Einfluss. Süßwaren wären ebenfalls ohne pflanzliche Öle und Fette in der bestehenden und geschätzten Vielfalt undenkbar. Bei der großen Auswahl ist es nur zu verständlich, dass die verwendeten Fette unterschiedlichsten Anforderungen gerecht werden müssen, um optimal zum jeweiligen Produkt zu passen. Süße Brotaufstriche erfordern beispielsweise andere pflanzliche Öle und Fette als Schokoladen, um die gewünschten Streicheigenschaften sicher zu stellen. Bei Schokoladen ist hingegen die Auswahl der richtigen Fettsorten entscheidend, was Geschmack, Abschmelzverhalten und Aromafreigabe betrifft.

Etwas heißer her geht es dann bei Siede- und Frittierprodukten, denn hier werden an pflanzliche Öle und Fette besondere Anforderungen gestellt. Sie sollen erhitzbar und dementsprechend belastbar sein, den Geschmack der Produkte verbessern und darüber hinaus gesund und bekömmlich sein.

Daneben können pflanzliche Öle und Fette aber auch im Non Food-Bereich Verwendung finden, wie zum Beispiel in der chemischen und technischen Industrie. Sie finden sich beispielsweise in Kerzenwachs, Farben, Lacken, Seifen, Waschmitteln und diversen Kosmetikprodukten, um nur einige Einsatzmöglichkeiten zu nennen. http://www.walterrauag.de/

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