Ungarn setzt stark auf Tourismus – 5 neue Tophotels in Bau

Ungarn bleibt stark im Tourismus:
Auch in diesem Jahr wachsen die Übernachtungszahlen und Umsätze zweistellig.
Nun will die ungarische Regierung den wichtigen Wirtschaftssektor mit Hilfe
von EU-Strukturhilfen ausbauen. Als herausragendes Hotelprojekt gilt das
Hard Rock Hotel & Casino mit 350 Zimmern im Dreiländereck von Ungarn,
Österreich und der Slowakei. Wann das Resort eröffnet wird, steht noch
nicht fest, teilte TOPHOTELPROJECTS (www.tophotelprojects.com), der
führenden Informationsdienstleister für Hotelketten und Hotelbau-Projekte,
mit.

Auf 160 Hektar nahe Wien und Bratislava soll das Topresort im beliebten Las-
Vegas-Stil in der ungarischen Kleinstadt Mosonmagyarovar entstehen. Mit
Casino, Entertainment, mehreren Restaurants, Shoopingcenter und einem
großen Konferenzzentrum für bis zu 4.000 Gäste soll es das zweite Hard Rock
Casino-Resort in Europa werden. Im Mai diesen Jahres wurde ein Hard Rock
Hotel auf Ibiza eröffnet.

Die Hotellerie in Ungarn beklagt aber auch Überkapazitäten und fürchtet,
dass weitere hinzukommen. Für das erste Halbjahr 2014 registrieren die
Hotels eine Auslastung von 46,8 Prozent. Die Tourismusindustrie zählt zu
den Schlüsselbranchen und soll schon 2020 mit 15 Prozent am
Bruttoinlandsprodukt beteiligt sein.

Die im ersten Halbjahr 2014 registrierten Übernachtungen in ungarischen
Beherbergungsbetrieben übertrafen das Vorjahresergebnis um 6,8 Prozent.
Dazu haben vor allem inländische Gäste beigetragen (+10,9%). Den
Inlandstourismus fördert der Staat durch Steuervergünstigungen für
Gutscheine, die Arbeitgeber ihren Beschäftigten als Lohnbestandteil
jährlich in Höhe von bis zu umgerechnet rund 1.500 Euro aushändigen können.
Diese lassen sich in inländischen Hotels, Gaststätten und Freizeitanlagen
einlösen und kanalisieren Umsätze in solche Betriebe, mit denen
entsprechende Verträge abgeschlossen wurden. Im ersten Halbjahr 2014
erhöhte sich ihr Einsatz um 30 Prozentgegenüber der Vorjahreszeit auf
landesweit rund 20 Millionen Euro.

Für eine Hotelübernachtung lagen die Preise im Zeitraum Januar bis Juni
2014 mit 15.873 Forint brutto (rund 51,7 Euro) im Schnitt um 5,4 Prozent
höher als in der Vorjahreszeit. Hotels- und Gaststätten steigerten ihre
Umsätze gleichzeitig um neun Prozent auf 142,6 Milliarden Forint (rund 465
Mio. Euro). Insgesamt gab es Ende Juni 2014 in Ungarn 1.021 Hotels. Zehn
fielen davon in die Fünf-Sterne-Kategorie, 179 hatten vier und 159 drei
Sterne. Die Bettenanzahl in Hotels entwickelte sich gegenüber Mitte 2013
allerdings leicht rückläufig auf 139.440. Im Beherbergungsgewerbe insgesamt
stieg sie auf 314.144 an.

Seit dem EU-Beitritt Ungarns im Jahr 2004 hatte der Touristiksektor des
Landes Zugang zu rund 330 Milliarden Forint (rund 1,13 Milliarden Euro) an
EU-Anpassungshilfen. In diesen zehn Jahren wurden 1.360 Projekte gefördert –
bei Unterkünften vor allem für Qualitätsverbesserungen. Die Anzahl der
Hotels stieg nach amtlichen Angaben von 824 auf 1.031. Im 1. Halbjahr 2014
lag der Anteil von Vier-Sterne-Häuser bei rund 30 Prozent und damit allein
schon gegenüber der Vorjahreszeit um rund zwei Prozentpunkte höher.
Erhebliche Mittel flossen zudem in die Modernisierung von Thermal- und
Heilbädern sowie in die Restaurierung historischer Gebäude. Budapest
erstrahlt sichtbar in neuem Glanz. Hier sind auch ganze Stadtviertel
saniert und die historischen Brücken erneuert worden.

Die Zahl der ausländischen Touristen, die mindestens eine Nacht blieben,
lag 2013 mit insgesamt 10,7 Millionen um gut ein Fünftel höher als 2008. Aus
Deutschland kamen 2,1 Millionen Gäste und damit um 5,2 Prozent weniger.
Deutsche Besucher stellen aber nach wie vor das größte Kontingent. Über 1,2
Millionen Gäste aus Deutschland blieben 2013 mindestens vier Tage. Im Jahr
2008 waren es allerdings noch 1,5 Millionen gewesen. Dagegen kommen immer
mehr Osteuropäer nach Ungarn. Polen stellen inzwischen die zweitgrößte
Gruppe. Auch bei Tschechen und Slowaken werden Ungarn-Reisen immer beliebter.

Durchschnittlich haben ausländische Touristen in Ungarn ihre Ausgaben pro
Tag in den letzten fünf Jahren von 11.500 auf 13.400 Forint erhöht.
Wechselkursbereinigt (zum Euro) blieben sie damit allerdings in etwa
gleich. An allen ausländischen Besuchern sicherte sich Budapest 2013 mit
knapp 40 Prozent einen etwas niedrigeren Anteil als 2008. Die Plattensee-
Region (West-Transdanubien) legte dagegen gleichzeitig von knapp 27 auf
fast 32 Prozent zu.

Über TOPHOTELPROJECTS: Die Online-Datenbank bietet über 5.000 Top-
Hotelprojekte (nur First Class- und Luxushotels) mit kompletten
Projektdaten und Ansprechpartnern. Monatlich kommen durchschnittlich 150
neue Hotelprojekte hinzu und mehrere hundert Hotelprojekte werden
aktualisiert. Abonnenten von TOPHOTELPROJECTS sind führende Ausstatter und
Zulieferer der Top-Hotellerie. Neben der Datenbank für Hotelbau-Projekte
wird eine Datenbank mit Profilen aller wichtigen Hotelketten weltweit
betrieben: TOPHOTELCHAINS bietet ausführliche Informationen zu allen
bedeutenden Hotelmarken. Ferner verfügt das Unternehmen mit
TOPHOTELANALYTICS über detaillierte Länder-Hospitality Reports zu über 200
Ländern.
KOECHE NEWS
www.koeche-news.de hier kocht Wissen über.

Dieser Beitrag wurde unter News aus dem Kochtopf veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.